Besondere Geschichte einer Russischen Tradition in Baden-Württemberg

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Reise St. Petersburg 6. 13.08.2009 260

Über „Baden-Württemberg auf Russisch“, wie ich es heute präsentiere “BADEN-WÜRTEMBERG.ru – online-Reiseprogramm“. Russisches Leben heute in Baden-Württemberg.

Es referiert z.B. unsere russisch sprechenden Unternehmen in Deutschland (siehe „Unsere neuen Zeiten e.V.“), die in Stuttgart und anderen Städten Baden-Württembergs vertreten sind. „Baden-Württemberg auf Russisch“ soll heute eine moderne Gesellschaft von Gleichgesinnten ansprechen, die interessiert ist, ihre Geschichte kennt – auch die Geschichte des multinationalen sowjetisch-russischen Volkes – und wie sie zu Hause am Ort ihrer Geburt gelebt wird. Wir kennen unsere Heimat, bewahren unsere nationalen Merkmale und Traditionen und leben sie auch nach der Einwanderung nach Deutschland.

„Baden-Württemberg in russischer Sprache“ ist ein Internetprojekt, das uns den Raum vertraut macht, in dem wir uns befinden; in meinem Fall Baden-Württemberg. Die Hauptaufgabe von “Baden-Württemberg auf Russisch” ist es, die Ursprünge und Grundlagen kultureller, historischer und dynastischer Beziehungen zwischen Russland und Deutschland aufzuzeigen und wie sie zu verstehen sind.

Im Mai 2008, wurde ein Denkmal für die russische Prinzessin Ekaterina Pawlowna – Königin von Württemberg – eingeweiht. Diese erstaunliche Person, Enkelin von Zar Paul I. Petrowitsch, Schwester von Zar Alexander I. Pawlowitsch, die erste russischstämmige Königin Württembergs, könnte viel erzählen. Es wurden genügend Bücher über diese Königin geschrieben, auch von deutschen Schriftstellern, die noch nie in Russland, geschweige denn in St. Petersburg (zwischenzeitlich „Leningrad“), dem Sitz russischer Monarchen, gewesen waren.

Vor dem Hintergrund all dessen was ich damals – im Frühjahr 2008 – durch Recherchen herausgefunden habe, will ich Ihnen erzählen; deshalb habe ich mich entschlossen, Informationen aus erster Hand über das Internet zu vermitteln. Ich hatte dank meiner Eltern und des Schicksals das Glück, in St. Petersburg geboren zu sein und dort aufzuwachsen und auch die Möglichkeit, echte Petersburger zu treffen, erstaunliche Menschen, die das Wissen über Ihre Heimatstadt und ihre Liebe dazu professionell an andere weitergeben wollen. Vielen Dank dafür.

Auf den Seiten eines weiteren Internetprojektes werde ich definitiv über jene Personen erzählen – über Petersburger, die ich persönlich kennen lernte. Viele von ihnen, haben mir mit ihrem fundierten Wissen geholfen, ein weiteres Projekt umzusetzen, das ebenfalls in 2008 startete.

Bereits am 23. Juli 2008 haben wir am Bodensee mit Gleichgesinnten – Mitgliedern des Kreativteams der Gesellschaft „Unsere neuen Zeiten e.V.“ -das Programm „Königin Olga Ehrentage in Baden-Württemberg“ ins Leben gerufen.

Einige Jahre später entwickelte es sich zum internationalen Programm “Königin Olga Ehrentage”. Über Links auf dieser Seite gelangen Sie zu den entsprechenden Websites, auf verlinkten Seiten auch zu Pressemitteilungen.

Das Programm “Baden-Württemberg auf Russisch” ist nicht nur ein historisches Projekt – es ist eine Präsentation von uns hier in Süddeutschland bis in die Schweiz. So viele Talente aus anderen Ländern, wie sie heute auf deutschem Boden zu finden sind, gab es offenbar noch nie in der Vergangenheit. Historisch gesehen ist es interessant, dass Musiker, Schriftsteller und Dichter nach Baden und Württemberg kamen, um „Wasser zu trinken“ (nicht nur allein in Baden-Baden) und gleichzeitig künstlerisch tätig zu sein.

Überzeugen Sie sich selbst, kommen Sie, wir laden Sie ein und zeigen Ihnen, was moderne Vertreter des “sowjetischen” Tourismusgeschäfts aus Russland – der ehemaligen UdSSR – nicht wissen können.

Mit dem Internetprojekt “Baden-Württemberg in russischer Sprache” präsentieren wir auch das Festival für Volksmusik und klassische Musik “Dialog der Kulturen”. Dies wurde mit Unterstützung des Stuttgarter Kulturministeriums und Herrn Lipaev Vladimir Georgievich, Generalkonsul der Russischen Föderation, organisiert. Dank dafür auch an ihn. Gott gebe, dass wir mit der Teilnahme unseres nächsten Generalkonsuls – Ruslan Kazbekovich Karsanov – in Frankfurt diese Tradition in 2013 fortsetzen können.

Für die meisten Bürger, in deren Pass Deutschland als historisches Herkunftsland steht, haben wir wahre Geschichten über ihre Heimat entdeckt. Viele der von Geburt an hier lebenden Menschen kennen die Geschichte der Orte nicht, an denen sie Burgen, Villen und Schlösser sehen. So kam es, dass ich dank persönlicher Kontakte zu verschiedenen Bürgermeistern in mehreren Städten Baden-Württembergs interessante Kultur- und Bildungsprogramme für jüngere Bewohner Baden-Württembergs organisieren konnte. Ich erinnere hier nur an die musikalische Reise des Jazzjugendorchesters der Musikschule Langenargen. Wir haben gemeinsam mit ihnen im August 2009 St. Petersburg besucht. Überzeugen Sie sich selbst, wie wir zusammengekommen sind.

Dieser Reise ging ein weiteres interessantes Ereignis voraus:

Das Akkordeonorchester unserer St.-Petersburger Musikschule Nr. 33 „Harmonika“ wurde in Baden-Württemberg herzlich aufgenommen. Dies war an der Schwelle zu 2008 nur unter Beteiligung von Freunden des Vereins möglich.